Spiel:
Die Harfe ist eine Nachbildung des Originals aus dem 14. Jh. (im Trinity
College, Dublin) und ist auch auf den irischen Münzen abgebildet.
Die Abstände der Stahlsaiten sind etwas kleiner als bei normalen
Harfen und ideal für meine Finger. Eigentlich müsste sie mit
den Fingernägeln gespielt werden, aber zwei Federkiele helfen auch.
Ich spiele sie standesgemäß auf der linken Schulter. Ihr
sirrender Klang wurde mal als "esoterisch" bezeichnet. Er
ist auf jeden Fall magisch.
Besonderheiten:
Sie ist eine einzige Besonderheit und das Zentrum meiner Instrumentenfamilie.
Ich habe sie in 9 Tagen auf einem Lehrgang selbst gebaut und konnte
sie deshalb mit eigenen Schnitzereien verzieren.
Die Stahlsaiten sind nicht farblich markiert. Zusammen mit den engen
Abständen bereitet sie normalen Harfenisten eine Menge Schwierigkeiten.
Ich bezeichne sie deshalb manchmal als "passwortgeschützt"...
Diese Harfe wurde von wandernden Musikern gespielt, die mit ihrem Instrument
von Hof zu Hof zogen, echten irischen Barden eben.
Sie ist mein Edelstein, ich würde sie als erstes aus der brennenden
Wohnung retten. Sie hat eine Seele, einen Namen und eine Geschichte.
Meine Harfe.